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CFMOTO 675SR-R vs. Yamaha R7 vs. Aprilia RS 660: Mittelklasse-Sportler im Vergleich

  • Autorenbild: Markus Brömmler
    Markus Brömmler
  • 8. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Mittelklasse-Sportler sind spannend wie lange nicht. Sie bieten echtes Supersport-Gefühl, bleiben aber leichter, bezahlbarer und alltagstauglicher als große 1000er. Drei besonders interessante Modelle sind die CFMOTO 675SR-R, die Yamaha R7 und die Aprilia RS 660. Alle drei richten sich an sportliche Fahrer, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte: CFMOTO auf Preis-Leistung und Dreizylinder-Emotion, Yamaha auf kontrollierbaren CP2-Druck und Vertrauen, Aprilia auf High-End-Technik und maximale Performance.


CFMOTO 675SR-R vs. Yamaha R7 vs. Aprilia RS 660: Mittelklasse-Sportler im Vergleich
CFMOTO 675SR-R vs. Yamaha R7 vs. Aprilia RS 660: Mittelklasse-Sportler im Vergleich

Motor und Leistung: Drei Konzepte, drei Charaktere

Die CFMOTO 675SR-R fährt mit einem 674-cm³-Dreizylinder, 90 PS, 68 Nm Drehmoment, Quickshifter, TCS, ABS, KYB-Fahrwerk und J.Juan-Bremsanlage. Der Dreizylinder ist der emotionale Mittelweg: drehfreudiger als ein klassischer Zweizylinder, aber nicht so extrem wie ein hochgezüchteter Vierzylinder. Genau das macht die 675SR-R für sportliche Landstraßenfahrer interessant.


Die Yamaha R7 nutzt den bekannten 689-cm³-CP2-Zweizylinder mit 73,4 PS und 68 Nm. Sie hat weniger Spitzenleistung als CFMOTO und Aprilia, punktet aber mit starkem mittleren Drehzahlbereich, guter Dosierbarkeit und ab 2026 deutlich modernerer Elektronik wie 6-Achsen-IMU, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Slide-Control und Fahrmodi.


Die Aprilia RS 660 ist die stärkste im Vergleich. Ihr 660er-Zweizylinder leistet 105 PS, bringt nur 183 kg fahrfertig auf die Waage und bleibt damit extrem sportlich. Sie ist die technisch ambitionierteste Wahl für Fahrer, die Mittelklasse wollen, aber beim Anspruch näher an der Rennstrecke bleiben.


Sitzposition und Alltag

Die CFMOTO 675SR-R verbindet Supersport-Optik mit noch brauchbarer Alltagstauglichkeit. Mit 810 mm Sitzhöhe, 15-Liter-Tank und 195 kg fahrbereitem Gewicht wirkt sie sportlich, aber nicht abschreckend. TFT, USB-A/C, T-Box und 5 Jahre Herstellergarantie machen sie auch für Kunden interessant, die nicht nur Rennstrecke, sondern Alltag, Landstraße und Preis-Leistung suchen.


Die Yamaha R7 ist sportlich, aber bewusst zugänglich. Sie wiegt fahrfertig 189 kg, hat 830 mm Sitzhöhe und einen 14-Liter-Tank. Ihre Stärke ist nicht maximale Leistung, sondern Vertrauen. Sie fährt sich präzise, berechenbar und eignet sich für Fahrer, die sportlich fahren möchten, ohne sofort von brachialer Leistung überfordert zu werden.


Die Aprilia RS 660 ist trotz 105 PS erstaunlich alltagstauglich, bleibt aber die sportlichste und teuerste Option. Mit 820 mm Sitzhöhe, 15-Liter-Tank und niedrigem Gewicht spricht sie Fahrer an, die Performance, Elektronik und italienische Emotion suchen. Im Alltag ist sie nutzbar, aber ihr Schwerpunkt liegt klar auf sportlichem Fahren.


Rennstrecke und Landstraße

Auf der Landstraße bietet die CFMOTO 675SR-R sehr viel Motorrad fürs Geld. 90 PS, Dreizylinder-Sound, Quickshifter, voll einstellbare KYB-Gabel und radial montierte Bremsen sind starke Argumente. Sie ist ideal für Fahrer, die Supersport-Gefühl suchen, aber nicht über 10.000 Euro ausgeben möchten.


Die Yamaha R7 ist die kontrollierteste Wahl. Sie lebt von ihrem CP2-Motor, der aus der Mitte stark anschiebt. Auf engen Straßen und verwinkelten Strecken kann sie sehr schnell sein, weil sie weniger einschüchtert und sehr viel Vertrauen aufbaut. Für Rennstrecken-Einsteiger ist genau das ein Vorteil.


Die Aprilia RS 660 ist die schärfste Waffe. Mehr Leistung, wenig Gewicht, hochwertige Elektronik und ein sehr sportlicher Charakter machen sie zur besten Wahl für Fahrer, die regelmäßig Rennstrecke fahren oder maximale Mittelklasse-Performance suchen.


Ausstattung und Preis

Preislich setzt die CFMOTO 675SR-R ein starkes Zeichen: 7.999 Euro UVP in Deutschland. Damit bietet sie Dreizylinder, Quickshifter, TCS, ABS, TFT und moderne Ausstattung zum sehr attraktiven Preis.


Die Yamaha R7 liegt 2026 bei rund 10.999 Euro und bietet dafür deutlich mehr Elektronik als früher. Sie ist nicht die stärkste, aber die ausgewogene Wahl mit sehr gutem Fahrgefühl und bewährtem Motor.


Die Aprilia RS 660 startet laut Aprilia bei 11.799 Euro und ist damit am teuersten, bietet aber auch die höchste Leistung und den stärksten Premium-Anspruch.


Fazit: Welche passt zu welchem Fahrer?

Die CFMOTO 675SR-R passt zu Fahrern, die ein sportliches, emotionales und preislich starkes Motorrad suchen. Sie bietet viel Leistung, Dreizylinder-Charakter und moderne Technik zum besten Preis.


Die Yamaha R7 passt zu Fahrern, die ein sehr kontrollierbares, präzises und vertrauenerweckendes Sportmotorrad wollen. Sie ist ideal für Landstraße, Rennstrecken-Einstieg und Fahrer, die nicht nur PS-Zahlen vergleichen.


Die Aprilia RS 660 passt zu Fahrern, die maximale Performance, italienische Emotion und starke Elektronik suchen. Sie ist die teuerste, aber auch die stärkste und exklusivste Wahl in diesem Vergleich.

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